Die Akte Strache

von Leila Al-Serori, Oliver Das Gupta ✩ erschienen am 10.10.2017

Fragt man ihn nach seiner Jugend, wird er schmallippig: FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache war früher in der Neonaziszene unterwegs. Warum, wie lange, wie engagiert – darüber kann man streiten. Das war alles harmlos, unüberlegte Jugendsünden, heißt es von seinem Pressesprecher. Wirklich? Die Recherche der Süddeutschen Fragen stellt diese Behauptung mindestens in Frage. Sehr, sehr lesenswertes Recherchestück! (jei)

30 Min.

Placebook

von Nikolaus Knebel ✩ erschienen am 01.09.2017

Vom Edelviertel bis zum Slum: Der Architekturprofessor Nikolaus Knebel hat die ganze Welt bereist. Wo andere nur sehen, wie Menschen Städte formen, sieht er auch, wie Städte Menschen formen – und was Stadtarchitektur über ganze Gesellschaften verrät. Die Reiseberichte in seinem „Placebook“ erfassen leichtfüßig und klug die Seele von Siedlungen auf der ganzen Welt. Ein erstaunlich spannendes Stück über das Bauen und Wohnen. (jei)

15 Min.

Die Eisenbahnstraße

von Gina Apitz, Mathias Schönknecht, Dirk Knofe ✩ erschienen am 10.10.2017

In Boulevard-Medien wurde sie schon die gefährlichste Straße Deutschlands genannt: Die Leipziger Eisenbahnstraße. Doch die verrufene Straße wandelt sich – Künstler und Studenten ziehen ein. Reise durch eine Straße mit schlechtem Ruf – in der lauter spannende Geschichten Zuhause sind. (lat)

30 Min.

Der Hausbesuch

von Lea Diehl ✩ erschienen am 06.10.2017

Nur wenige Menschen wissen, wie das Leben anderer Menschen ganz genau abläuft. Doch manchmal besteht die Möglichkeit, mehr zu erfahren. Diese Reportage gibt einen intimen Einblick in den Alltag eines blinden Paares. (reg)

15 Min.

Der letzte Reporter

von Jan Grossarth ✩ erschienen am 29.09.2017

Es gibt sie in fast allen größeren und kleineren Städten: kostenlose Zeitungen, die über das Leben in der direkten Umgebung berichten. Doch wer macht diese Zeitungen eigentlich? Eine Ode an die mühsame Arbeit der Lokalreporter! (reg)

15 Min.

Ein Grab, klein wie ein Handtuch

von Barbara Nolte ✩ erschienen am 05.10.2017

„Man quillt über vor Liebe, und das Wesen ist weg“, sagt Nadja Stadler. So fühlt es sich an, wenn man ein Kind oder mehrere verloren hat. Während der Geburt oder danach. In Berlin gibt es einen besonderen Ort, wo diese Kinder ihren letzten Platz finden: einen Kinderfriedhof. Und das ist noch nicht lange so: Bis Ende der 90er Jahre wurden Föten in den meisten Krankenhäusern mit den amputierten Beinen und den Blinddärmen entsorgt, wenn sie weniger als 500 Gramm wogen. Sie wurden als Sondermüll verbrannt oder zu Granulat verarbeitet, das im Straßenbau Verwendung fand. (lat)

15 Min.

Die Straße der Unkündbaren

von Anja Reich ✩ erschienen am 02.10.2017

Die Wohnungen in der Karl-Marx-Allee stehen vor dem Ausverkauf. Doch dann naht Rettung: ein ehemaliger Makler erinnert sich an eine Schutzklausel, Mieter dürften hier bis an ihr Lebensende wohnen, egal, wem die Wohnung gehört. Eine Wunderklausel, die genau zur richtigen Zeit käme. Eine Reporterin will das Beweisstück auftreiben. Der Beginn einer schwierigen Suche – und ein Lehrstück über die wilde Berliner Wohnungspolitik. (lat)

15 Min.

„Ich liebe dich,…“

von Mareike Fallet ✩ erschienen am 28.09.2017

Yara Bader ist eine syrische Menschenrechtsaktivistin. Ihr gelang, was unmöglich schien: Drei Jahre hat sie dafür gekämpft, dass ihr Mann Mazen Darwisch aus den syrischen Kerken freigelassen wird. Beide sind frei, beide sind in Deutschland. Doch ihr Kampf ist noch nicht vorbei. (lat)

15 Min.