Ein Haus namens Charly

von Sebastian Höhn ✩ erschienen am 06.03.2012

Die Berliner Zeitung rekonstruiert einen mutmaßlichen Immobilienbetrug: „Privileg Massivhaus“ lockte vor allem geringverdienende Kunden mit dem Traum vom Eigenheim. Dafür stellte die Firma potenzielle Kunden schon mal als Mitarbeiter ein oder überwies vor Bonitätsprüfungen kurzfristig Geld auf ihre Konten. Kritische Berichte in den Medien und Warnungen aus der Verbraucherzentrale verhinderte die Firma mit massivem juristischen Druck. Über 100 Geschädigte stehen nun vor der Privatinsolvenz. Zwei Manager der Firma sind angeklagt, vorerst auf freiem Fuß – und haben in Süddeutschland ganz legal schon die nächsten Immobilienunternehmen gegründet. (jei)

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