Goldrausch im Erzgebirge

von Maxim Leo ✩ erschienen am 28.01.2012

Bergbau hat im Erzgebirge eine fast tausendjährige Tradition, im Laufe der Jahrhunderte gab es hier immer wieder mal einen Goldrausch. Der rohstoffreiche Landstrich wurde noch zu DDR-Zeiten penibel nach Vorkommen durchsucht, vermessen und katalogisiert, die Erträge waren einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der Planwirtschaft. Mit der Wende schien das Ende des sächsischen Bergbaus gekommen. Die weltweite Verknappung der Rohstoffe aber führt nun zu einem neuen „Berggeschrei“: Internationale Konzerne wollen an die nach wie vor reichen Schätze. Maxim Leo schreibt in der Berliner Zeitung von Bergleuten im 21. Jahrhundert und zeigt, wie die Globalisierung eine tot geglaubte Industrie in der deutschen Provinz zu neuem Leben erweckt. (jei)

30 Min.