📺 Chasing Ice – Das Ende des ewiges Eises

von Bayrischer Rundfunk ✩ erschienen am 14.02.2017

Der Naturfotograf James Balog stand dem Klimawandel lange skeptisch gegenüber. Doch dann machte er während einer Langzeitstudie unglaublich faszinierte Zeitrafferbilder – und da ist es ganz klar zu sehen: Das ewige Eis verschwindet. Atemberaubend! (lat)

72 Min.

Die Geberin

von Erwin Koch ✩ erschienen am 07.02.2017

Ulrike S. ist Krankenpflegerin. Sie ist immer zuerst Mensch. Eine kurze Nackenmassage, 2 Euro 20? Ein gemeinsames Lachen, 1 Euro 20 oder eine Umarmung zu einem Euro? Abrechnen in ihrem Beruf fällt ihr schwer – auch wenn es ihr Arbeitsumfeld eigentlich verlangt. Ulrike S. gibt in erster Linie – pflegt, tröstet und liebt – so lange bis sie selbst so krank und ausgebrannt ist, dass sie Hilfe braucht. Berührende Reportage vom großen Reporter Erwin Koch. (lat)

15 Min.

Wo sind sie geblieben?

von Steffen Willeke ✩ erschienen am 09.02.2017

Früher waren Arbeiter stolz und gingen auf die Straße, wenn der Lohn zu niedrig war, die Arbeitsbedingungen nicht stimmten. So war das in Deutschland, aber auch in Amerika. Heute werden die Arbeiter oft mit als ein Grund für das Erstarken rechter Parteien angeführt. In Deutschland wählen sie die AfD, in den USA machen sie ihr Kreuz für Donald Trump. Stimmt das? Reporter Steffen Willeke ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und fährt zurück ins Revier – mit einer Frage: Was ist aus der Arbeiterbewegung geworden? (lat)

30 Min.

Mein Leben mit dem Monster

von Daniel Kehlmann ✩ erschienen am 04.02.2017

Trump – ein Monster? Sehr lesenswert ist dieser Text von Schriftsteller Daniel Kehlmann (Die Vermessung der Welt), der zurzeit in den USA lebt und beschreibt, was mit seinem Freundes- und Bekanntenkreis seit der Wahl von Trump passiert ist. Wie ist ein Alltag unter Trump möglich? Eine interessante Analyse – mit so einigen beängstigenden Fragen: „Ein Mann mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung, dessen größte Sehnsucht es ist, stärker zu sein als jeder andere, hält mit einem Mal das stärkste Waffenarsenal in der Hand. Die Frage ist nicht: Ist denkbar, dass er es in irgendeinem Konflikt einsetzt? Die Frage ist vielmehr: Kann er überhaupt aushalten, es nicht einzusetzen?“ (lat)

30 Min.

Aufstieg und Fall von Migrantenschreck: Unterwegs im rechten Waffensumpf

von Max Hoppenstedt, Simon Hurtz, Daniel Mützel ✩ erschienen am 02.02.2017

Migrantenschreck – ein rechtes Startup und eine Onlineplattform auf der man sich Schusswaffen auch ohne entsprechenden Schein bestellen kann. Die Werbung dafür? Klar fremdenfeindlich und besonders gegen Flüchtlinge gerichtet. Vor einiger Zeit sind die Kundendaten geleakt worden, die Journalisten von Sueddeutsche.de und Wired besuchen die Kunden. Warum haben sie bei Migrantenschreck eingekauft? Starke Recherche! (lat)

15 Min.

Drei Wochen

von Paula ✩ erschienen am 25.01.2017

Paula ist schwanger. Behalten oder Abtreiben? Ein Kind, das kann ein Leuchtturm sein. Sie schreibt: „Ich denke über meine Momente absoluter Lebensfreude nach, über meine Leuchttürme. Es sind Konzerte, bei denen ich mit einem Bier in der Menge stehe, es sind Songs auf meinem Kopfhörer im Bett, es ist Sex mit dem besten Menschen der Welt, es ist das Gröhlen von Trashpop nachts um fünf in irgendeiner WG, es ist das stundenlange Sitzen im Fernbus und Freuen auf Neues. Es ist nie ein Kind. Es war nie die Vorstellung von einem Kind.“ Sehr persönlicher Text über eine schwere Entscheidung. (lat)

15 Min.

Das unwahrscheinliche Profi-Comeback des Fußballers Steven Jahn

von Sebastian Stier ✩ erschienen am 06.02.2017

Es ist nicht die Bilderbuchkarriere eines Fußballers, aber sie ist umso außergewöhnlicher: Mit 12 Jahren kommt Steven Jahn ins Internat des 1. FC Union, kurz ist er Profi-Spieler, dann wird er schwer krank, nimmt 30 Kilogramm zu und arbeitet als Sportreporter für ein Boulevard-Blatt. Die Liebe seines Lebens verlässt ihn mit 27 Jahren. Jetzt will Steven Jahn zurück auf den Platz – er träumt vom großen Comeback. (lat)

30 Min.

Auf der Suche nach dem abgeschobenen Freund

von Marius Buhl ✩ erschienen am 01.02.2017

Kastriot und Marius waren Grundschulfreunde. Kastriot war aus dem Kosovo geflüchtet und ist in die Grundschulklasse von Marius in Oberried bekommen. Gemeinsam haben sie Fußball gespielt. Doch eines Tages nach den Sommerferien ist Kastriot nicht mehr da. Abgeschoben. Marius beschließt – vor der Hintergrund der Flüchtlingsdebatte in Deutschland – seinen alten Grundschulfreund zu finden. Was ist aus ihm geworden und kann man überhaupt sagen, dass sie nach nach 15 Jahren Funkstille noch Freunde sind? (lat)

30 Min.