Die Frau in Weiß

von Michaela Haas ✩ erschienen am 13.10.2017

Viele Menschen sind nicht bereit einem Obdachlosen etwas Geld zu geben. Noch viel weniger können sich vorstellen, einen Menschen von der Straße zu sich nach Hause zu bringen und ihn dort zu beherbergen. Doch die Autorin hat genau das getan und dabei viel über die Gesellschaft und das Sozialsystem der USA erfahren. (reg)

15 Min.

Das WLAN reicht bis Nürnberg

von Hannes Leitlein ✩ erschienen am 17.10.2017

Als vor wenigen Jahren auch in Deutschland der Markt für Fernbusse geöffnet wurde war der Hype groß. Mittlerweile gehört das Bild der meist grünen Busse zum Alltag auf den deutschen Straßen. Doch dass ein Ort mit nur 1.200 Einwohnern nun auch auf dem Liniennetz auftaucht, ist eine Überraschung. Wie also wurde ausgerechnet Wolpertshausen zur Haltestelle für Fernbusse? (reg)

15 Min

Die Akte Strache

von Leila Al-Serori, Oliver Das Gupta ✩ erschienen am 10.10.2017

Fragt man ihn nach seiner Jugend, wird er schmallippig: FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache war früher in der Neonaziszene unterwegs. Warum, wie lange, wie engagiert – darüber kann man streiten. Das war alles harmlos, unüberlegte Jugendsünden, heißt es von seinem Pressesprecher. Wirklich? Die Recherche der Süddeutschen Zeitung stellt diese Behauptung mindestens in Frage. Sehr, sehr lesenswertes Recherchestück! (jei)

30 Min.

Placebook

von Nikolaus Knebel ✩ erschienen am 01.09.2017

Vom Edelviertel bis zum Slum: Der Architekturprofessor Nikolaus Knebel hat die ganze Welt bereist. Wo andere nur sehen, wie Menschen Städte formen, sieht er auch, wie Städte Menschen formen – und was Stadtarchitektur über ganze Gesellschaften verrät. Die Reiseberichte in seinem „Placebook“ erfassen leichtfüßig und klug die Seele von Siedlungen auf der ganzen Welt. Ein erstaunlich spannendes Stück über das Bauen und Wohnen. (jei)

15 Min.

Die Eisenbahnstraße

von Gina Apitz, Mathias Schönknecht, Dirk Knofe ✩ erschienen am 10.10.2017

In Boulevard-Medien wurde sie schon die gefährlichste Straße Deutschlands genannt: Die Leipziger Eisenbahnstraße. Doch die verrufene Straße wandelt sich – Künstler und Studenten ziehen ein. Reise durch eine Straße mit schlechtem Ruf – in der lauter spannende Geschichten Zuhause sind. (lat)

30 Min.

Der Hausbesuch

von Lea Diehl ✩ erschienen am 06.10.2017

Nur wenige Menschen wissen, wie das Leben anderer Menschen ganz genau abläuft. Doch manchmal besteht die Möglichkeit, mehr zu erfahren. Diese Reportage gibt einen intimen Einblick in den Alltag eines blinden Paares. (reg)

15 Min.

Der letzte Reporter

von Jan Grossarth ✩ erschienen am 29.09.2017

Es gibt sie in fast allen größeren und kleineren Städten: kostenlose Zeitungen, die über das Leben in der direkten Umgebung berichten. Doch wer macht diese Zeitungen eigentlich? Eine Ode an die mühsame Arbeit der Lokalreporter! (reg)

15 Min.

Ein Grab, klein wie ein Handtuch

von Barbara Nolte ✩ erschienen am 05.10.2017

„Man quillt über vor Liebe, und das Wesen ist weg“, sagt Nadja Stadler. So fühlt es sich an, wenn man ein Kind oder mehrere verloren hat. Während der Geburt oder danach. In Berlin gibt es einen besonderen Ort, wo diese Kinder ihren letzten Platz finden: einen Kinderfriedhof. Und das ist noch nicht lange so: Bis Ende der 90er Jahre wurden Föten in den meisten Krankenhäusern mit den amputierten Beinen und den Blinddärmen entsorgt, wenn sie weniger als 500 Gramm wogen. Sie wurden als Sondermüll verbrannt oder zu Granulat verarbeitet, das im Straßenbau Verwendung fand. (lat)

15 Min.