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Ein anderes Leben

von Alexander Gorkow ✩ erschienen am 13.08.2011

ARCHIV Matthias Brandt ist Schauspieler und ein Sohn Willy Brandts. Aufgewachsen in einer zerfallenden Familie rund um den gequälten Politiker, bleibt dem Erwachsenen der Erfolg als Schauspieler zwanzig Jahre lang verwehrt – wegen seines merkwürdigen Gesichts, das jetzt plötzlich alle wollen, wie er selbst sagt. Alexander Gorkow zeigt in seinem mit dem  Theodor-Wolff-Preis ausgezeichneten Portrait einen Mann zwischen Tragik und Kömodie. (jei)

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Abschiebeflug FHE 6842

von Anita Blasberg, Marian Blasberg ✩ erschienen am 10.01.2008

Europa war ihr Traum, für manche sogar Heimat: Doch das alles änderte nichts an ihrer Sammelabschiebung. Die ZEIT hat 32 Afrikaner nach ihrer Abschiebung begleitet. Darunter auch Belinda, die drei Jahre alt war, als sie nach Deutschland kam. Sie lebt in einem ständigen Alptraum. (lat)

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Das Traumschiff

von Juan Moreno, Dialika Krahe ✩ erschienen am

Die Not ist für sie größer als das Risiko: Blessing bricht mit ihren beiden Söhnen von Marokko nach Europa auf. Darauf hat sie fünf Jahre lang gewartet, die Überfahrt mit dem Schlauchboot soll nur einen Tag dauern. Das Ziel: Geld, Zukunft, Europa. Die Überfahrt ist der Beginn einer großen Katastrophe. (lat)

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Buddha darf in den Himmel, Onkel Ho darf es nicht

von Jakob Strobel y Serra ✩ erschienen am 25.9.2012

Wenn die Touristen die Speisung der Mönche an die Fütterung im Zoo erinnern lassen, dann ist man in Luang Prabang, ganz oben in den Bergen der Volksrepublik Laos. Wenn der Ort vor unternehmerischer Energie platzt und doch die andächtigen Menschenschlangen vor dem Grab des kommunistischen Revolutionsführers immer länger werden, dann muss man wohl in Hanoi sein, in Vietnam. Und wenn man hin und her gerissen ist, ob die Tempelanlagen nun dringender vor der unbarmherzigen Natur oder den gierigen Menschen geschützt werden müssten, dann ist man in Angkor, Kambodscha. Jakob Strobel y Serra ist für die FAZ mit scharfem Auge durch Indochina gereist. (alx)

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Der Vater

von Melanie Mühl ✩ erschienen am 1.08.2008

Irgendwann übernahm der Verdacht in Kirk Maxeys Leben die Kontrolle: Was, wenn er mehr Kinder hat, als er denkt – sehr viel mehr? Als junger Mann spendete er Samen zu Forschungszwecken. Doch tatsächlich wurden sie verkauft und Maxey hat heute mehr als 400 Kinder. Sie könnten überall sein: im Nachbarhaus, im Supermarkt oder meilenweit entfernt. Er beschließt seine Kinder zu finden. (lat)

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Der Strand der Freaks

von Sebastian Eder ✩ erschienen am 1.10.2012

Venice Beach ist Kaliforniens ganz große Bühne für Selbstdarsteller: Bodybuilder pilgern aus aller Welt dort hin um mit ihren Idolen auf der Strandpromenade die Muskeln zu flexen. Skater springen über und manchmal auch auf Zuschauer. Jeder, dem irgendeine spektakuläre Show einfällt, findet dort dankbare Zuschauer. Und über allem liegt der unverwechselbare Geruch von Marihuana. Sebastian Eder hat dort für die FAZ Tag und Nacht verbracht. (alx)

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Die Auserwählten

von Amrai Coen ✩ erschienen am 20.9.2012

Lee ist tot. Sie wurde erst vergewaltigt, dann ermordet. So wie ihr ergeht es vielen jungen Lesben in Südafrika. In den Townships vergewaltigen Männer lesbische Frauen, um sie „auf den rechten Weg zu bringen“. Die Polizei ermittelt schlampig, kaum ein Fall kommt je vor Gericht. Doch es formiert sich Widerstand: „Die Auserwählten“ nennt sich das erste lesbische Fußballteam Afrikas. Die Frauen kämpfen gegen Vorurteile und für ein selbst bestimmtes Leben in ihrem Heimatland. (lubi)

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Wir campen vor dem Apple-Store

von Johannes Pennekamp ✩ erschienen am 21.09.2012

Festivalatmosphäre ganz ohne Regen, Schlamm und Dixie-Toiletten? Das geht, jedenfalls wenn Apple gerade ein neues iPhone vorstellt. Dann nämlich kann man sich am Abend vorher einen Schlafsack und vielleicht einen Campingstuhl schnappen und zum örtlichen Apple-Store begeben. Johannes Pennekamp hat dies für die FAZ getan und berichtet von einer Septembernacht voll Solidarität – im Schein von Handydisplays und dem erleuchteten Apple-Logo. (alx)

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