Wege der Hoffnung

von Andreas Wenderoth ✩ erschienen am 03.08.2012

Was muss eigentlich passieren, damit ein Kind aus seiner Familie genommen wird? Wenn Misshandlungen offensichtlich sind, ist die Entscheidung klar. Aber wenn Kinder und Eltern aneinander hängen – und das Kindeswohl trotzdem in Gefahr ist? Wenn Kinder nur sporadisch in den Kindergarten gebracht werden, ein Dreijähriger noch nie ein Kinderbuch gesehen hat oder das Essen genau so wie das Aufräumen vergessen werden? Andreas Wenderoth hat für das SZ-Magazin zwei überforderte Familien portraitiert: eine depressive Mutter und verwahrloste vierfache Eltern. Die Betreuer vom Amt bemühen sich hartnäckig und werden auch schon mal wegen ihrer ständigen Ermahnungen aus der Wohnung geschmissen. Am Ende schafft es nur eine Familie, ihre Kinder zu behalten. (jei)

15 Min.