Kategorie: # Vice Magazine

Mich für Stockfotos herzugeben, war der größte Fehler meines Lebens

von Niccolò Massariello ✩ erschienen am 10.04.2017

Als es ihm richtig schlecht geht, schlägt ein Freund zur Aufmunterung ein Fotoshooting vor. Er willigt ein, unterschreibt einen Vertrag und hat einen netten Nachmittag. Aber es dauert nicht lange, bis er bereut: Mit seinem Gesicht wird für Schnaps geworben, für Bücher und rund um eine ziemlich intime Angelegenheit. Freunde und Bekannte erkennen ihn auf Postern und Anzeigen. Kontrollieren kann er längst nicht mehr, was mit seinem Gesicht geschieht – und das weltweit. (jei)

15 MIn.

Was passierte, als ich alle Hass-Mails beantwortete

von Julia Schramm ✩ erschienen am 31.01.2017

„Du geisteskrankes Stück Dreck – geh dich erschießen!“ Julia Schramm wird öfter im Netz beschimpft und bedroht. Normalerweise löscht sie solche Nachrichten kommentarlos oder ignoriert sie zumindest. Aber reicht das noch? Kann man so viel Hass einfach unwidersprochen stehen lassen? Julia Schramm fängt an, den Trollen sehr bestimmt, aber ausgesucht höflich zu antworten. Jedem einzelnen. (jei)

15 Min.

Bachelor of Waffenexport

von Daniel Mützel, Max Hoppenstedt ✩ erschienen am 04.08.2016

Max Mustermann – das klingt erst einmal harmlos. Doch er gehört zu einem der größten Waffenhändler im Darknet. Wie ein Student das Geschäft mit illegalen Pistolen entdeckt und perfektioniert – und wer seine Kunden sind. (lat)

15 Min.

Von El Salvador nach Deutschland – Als Illegale im Villenviertel

von Benedict Wermter ✩ erschienen am 29.10.2015

Sie kommt Illegal von El Salvador nach Berlin. Hier wird Ana Flores einem alten Deutschen zugeführt: und soll mit ihm schlafen. Sie wird von einer Zeugin Jehovas gerettet und taucht in einem Villenviertel unter. Über die Odyssee als Mensch ohne Papiere. (lat)

15 Min.

Wie ich fünf Prostituierte in Osteuropa kaufte, ohne es zu merken

von Felix Nicklas ✩ erschienen am 01.06.2012

Im Stil des Gonzo-Journalismus (Hunter S. Thompson!) schildert der Reporter Felix Nicklas eine Reise nach Riga. Der Ausflug in die lettische Hauptstadt wird für ihn und seinen Fotografen „Grey“ zum üblen Trip. In einer Striptease-Bar spendieren die beiden großzügig Drinks– ohne auf die Preisliste zu schauen. Als die Rechnung kommt, folgt das böse Erwachen. Im O-Ton: „“Entsetzen, schieres kaltes Entsetzen, überkam mich. Es ist dieses spezielle Gefühl, das sich nur dann einstellt, wenn man merkt, dass man richtig am Arsch ist.“ Gemeinsam mit dem bulligen Türsteher des Etablissements geht es zum Bezahlen an den Geldautomaten. Eine verrückte Reise durch die Nacht, in der die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zu verschwimmen scheinen. (lubi)

10 Min.